Fechtmeister der Marxbrüder

1488 – Peter Weißkirch, Frankfurt im Aufgebot gegen Flandern

5. Juni 1488 – Frankfurt am Main – Das Dienstrevers für Friedich von Fels (Filsch) als Frankfurter Hauptmann wurde auf Montag nach Cantate 1488 ausgestellt. Es war für das Frankfurter Aufgebot nach Flandern. An diesem nahm auch der Marxbruder Peter von Weißkirchen als Hauptmann der Fußknechte teil.

Archiv für Frankfurts Geschichte und Kunst: AFGK, Band 4, Kramer, 1869, Seite 227

“Noch schlimmer sollte es im Jahr 1488 werden. Die selbstbewußte Bürgerschaft von Brügge nahm Maximilian, den neugewählten deutschen König, gefangen. Sofort bot der Kaiser das Reich zum Feldzug gegen Flandern auf. Schwer genug fiel es der Stadt, sich gehorsam zu halten; Doch konnte man hinter anderen weniger ausgezeichneten Städten nicht zurückbleiben. So sandte der Rat 20 Reisige und 120 Fußknechte zum Reichsheer. Im “Reysebuche” sind die neuen schweren Kosten aufgezeichnet.

Die Berichte des Söldnerführers Peter Weißkirch an den Rat geben ein farbiges Bild von den verlustreichen Kämpfen: das unglückliche Land wurde furchtbar verheert bei Nieuport und Dünkirchen focht auch das Frankfurter Aufgebot gegen die vlämischen „Bauern”, die sich in ihren festen Dorfkirchen bis zum letzten Mann verteidigten.”

“Mittelrhein und Reich im Zeitalter der Reichsreform, 1356-1504”, Eduard Ziehen, 1934

Quelle: Archiv für Frankfurts Geschichte und Kunst: AFGK, Band 4, Kramer, 1869, Seite 227

Belegbarkeit der Daten: Aus dritter Hand

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