Geschichte(n) des Historischen Fechtens

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Das Fechten nach Historischen Quellen ist keine Neuerscheinung. Tatsächlich besann man sich schon im Mittelalter gern der Helden der griechischen Klassik und bezog man sich in der Renaissance gern auf die “Alten Teutschen” mit ihrer Kampfkunst. Wie so oft, war der Blick in die Vergangenheit verklärt und diente maßgeblich dazu, die eigene Agenda zu stützen.

Das schöngefärbte Bild der Vergangenheit ist ein Teil der Kultur jeder Nation und jedes Volkes. So ist auch die Kampfkunst der Vergangenheit in unkritischer Betrachtung ein wesentlicher kultureller Bestandteil der soziokulturellen Entwicklung Europas. Eine kritische Auseinandersetzung fand bis Ende des zweiten Weltkriegs nur bedingt statt. Die Errungenschaft der aktuellen Beschäftigung mit der Historischen Fechtkunst sollte daher ein versachlichter, kritischer Blick auf die Vergangenheit beinhalten.

In den unten stehenden Artikeln schildern wir in punktueller Betrachtung die Geschichte der Historischen Fechtkunst und weisen auf den Anteil der Fechtkunst an der Kultur Europas.

König Artus und die Marxbrüder

Hans Johann Hasentöter verfasste 1550 das Vaterunser in lettischer Sprache für Sebastian Münsters lateinisch gefasste Cosmographia. Es ist der älteste noch vorhandene Text in lettischer Sprache. Die meisten seiner Werke schrieb ...
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Von Olympischen Spielen und Marxbrüdern

In den Reiseberichten der Gebrüder van Düren wird auch von den Griechen und den Olympischen Spielen berichtet. Sie vergleichen die Heroen der Antike und deren Sportler mit den Klopffechtern und ...
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Geschichte der Fechtergilden erzählt von Carl Albanesi

Carl Albanesi war Meister und Lehrer der Fechtkunst an der an der seit 1785 bestehenden k.k. medizinisch-chirurgische Josephs-Akademie (Josephinum) und gab Fechtkurse für die k.k. militärische Grenzverwaltung. Er hatte seine ...
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Der Bauer besiegt den Fechtmeister auf der Fechtschule

1568 druckte der Tübinger Verleger Ulrich Morhart (der Jüngere) das Buch des lutherischen Theologen Jacob Andreae. Es trug den langen Titel „Drey vnd dreissig Predigen Von den fürnembsten Spaltungen in ...
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Sport und Kampfkunst aus der Sicht eines Minnegedichtes des 15. Jahrhunderts

Die Diskussion über denn Sinn des sportlichen Wettkampfs um Ruhm mit Medaillen und Titeln in der Kampfkunst ist weder neu, noch vollständig auflösbar. Wir wollen uns den Spaß gönnen, den ...
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1731 – Federfechter und der Niedergang der Kunst

Eine Kunstform der Deutschen Literatur ist das Satirische Gedicht. Dabei werden wie in der Satirischen Erzählung existierende oder eingebildete Missstände überzogen dargestellt. In den "Neukirchischen Satyren" bringt der Autor Gottfried Benjamin ...
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Deutsche Sprache, Fechtsprache – Begriffe und Redensarten

Die moderne deutsche Sprache mit ihren Sprichwörtern und Redensarten wurde besonders durch den Druck religiöser und pragmatischer Schriften im 16. Und 17. Jahrhundert geprägt. Eine Hochzeit erlebten die Druckwerke ausgerechnet ...
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1880-1905 Wiener Fechtclub “Haudegen”

Der Fechtclub Haudegen Wien wurde von Josef Schmied-Kowarzik (Fechtsporthistoriker, Privatgelehrter, Publizist und Maler in Mödling bei Wien), Hans Kufahl (Vorsitzenden des Reichsdeutsch-Österreichischen Fechtverbandes) und Prof. M. Werdnik (Universitätsfechtmeister) zwischen 1879-1880 ...
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