Geschichte(n) des Historischen Fechtens

Alte Bücher

Das Historische Fechten ist keine Neuerscheinung. Tatsächlich besann man sich schon im Mittelalter gern der Helden der griechischen Klassik und bezog man sich in der Renaissance gern auf die “Alten Teutschen” mit ihrer Kampfkunst. Wie so oft, war der Blick in die Vergangenheit verklärt und diente maßgeblich dazu, die eigene Agenda zu stützen.

Das schöngefärbte Bild der Vergangenheit ist ein Teil der Kultur jeder Nation und jedes Volkes. So ist auch die Kampfkunst der Vergangenheit in unkritischer Betrachtung ein wesentlicher kultureller Bestandteil der soziokulturellen Entwicklung Europas. Eine kritische Auseinandersetzung fand bis Ende des zweiten Weltkriegs nur bedingt statt. Die Errungenschaft der aktuellen Beschäftigung mit der Historischen Fechtkunst sollte daher ein versachlichter, kritischer Blick auf die Vergangenheit beinhalten.

In den unten stehenden Artikeln schildern wir in punktueller Betrachtung die Geschichte der Historischen Fechtkunst und weisen auf den Anteil der Fechtkunst an der Kultur Europas.

Deutsche Sprache, Fechtsprache – Begriffe und Redensarten

Die moderne deutsche Sprache mit ihren Sprichwörtern und Redensarten wurde besonders durch den Druck religiöser und pragmatischer Schriften im 16. Und 17. Jahrhundert geprägt. Eine Hochzeit erlebten die Druckwerke ausgerechnet ...
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1880-1905 Wiener Fechtclub “Haudegen”

Der Fechtclub Haudegen Wien wurde von Josef Schmied-Kowarzik (Fechtsporthistoriker, Privatgelehrter, Publizist und Maler in Mödling bei Wien), Hans Kufahl (Vorsitzenden des Reichsdeutsch-Österreichischen Fechtverbandes) und Prof. M. Werdnik (Universitätsfechtmeister) zwischen 1879-1880 ...
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